Mittwoch, 7. Oktober 2015

TRAUMFLÜCHTLING



Wie ein Flüchtling sein muss:
ärmer als wir
hilfsbedürftig
nett 
sehr dankbar
er muss widerspruchslos alles akzeptieren, was ihm bei uns abverlangt wird
er sollte nicht viel besser gebildet sein
aber wenn er zu nix zu gebrauchen ist, dann mögen wir ihn auch nicht
er soll keine besonderen Probleme machen
viel Geld darf er nicht haben, denn es ist wichtig, dass wir uns überlegen fühlen können
er soll nicht Taxi fahren
gesund soll er sein
damit er uns a) nicht ansteckt
und b) nicht vom Gratis- Gesundheitssystem profitiert
und ich hätte den Wunschflüchtling auch gerne hübsch.
Statt Traumprinzen/prinzessinnen,
wollen wir jetzt Flüchtlingsprinzen.



Kommentare:

  1. Du legst deine Worte wie Messer auf unsere wunden Stellen...
    Ich fürchte, ich kann dir nicht wirklich widersprechen.

    Lieben Gruss, etwas zerknirscht,
    Brigitte

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. widerspruch mag ich auch nicht. :-)
      liebe grüße aus dem regnerischen waldviertel

      Löschen
  2. Allerliebste Ingrid, ich gehe mal davon aus, dass du eingehend mit dem Koran vertraut bist? nee, stimmt, brauchst du nicht, bei euch ziehen sie nur durch.
    WIR hier in D müssen dringend studieren, wie wir uns zu verhalten haben. Eins weiß ich schon, mit nacktbaden im See ist Schluß ........schade eigentlich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich muss jezt doch auch einmal zu deinen Kommentaren was sagen: ich hoffe wirklich, dass du - solltest du irgendwann in eine Situation kommen, wo du Hilfe benötigst - an hilfsbereite und offene Menschen geraten. Mir fällt noch eines auf: du bist doch auch mal in "dein" Paradies "zugewandert"...
      In Österreich gibt es durchaus auch Menschen, die um Asyl ansuchen, es wandern also nicht alle durch zu dir, wie du irrtümlich annimmst, also müssen wir uns auch überlegen, wie wir mit der Situation umgehen Ich hoffe, mit Anstand, Respekt und Hilfsbereitschaft.
      Und ehrlich gesagt glaube ich, dass die Flüchtenden andere Sorgen haben, als dir beim Nacktbaden zuzuschauen.
      Aus Wien, Bettina

      Löschen
    2. Liebe Bertha,
      an welcher Stelle habe ich Hilfsbedürftigen Hilfe abgesprochen?
      Da du mich nicht kennst, liebe Bertha, weißt du auch nicht, dass ich allererste bin, die Hilfsbedürftigen ihr letztes Hemd aushändigt.
      Nun bin ich aber nicht mehr 18 und habe allerhand im Leben erlebt und insbesondere in meiner Großstadtlebenszeit - von Muslimen - sehr viel Geringschätzung und Respektlosigkeit entgegengebracht bekommen und bei anderen Frauen miterlebt, dass ich mir ein Urteil erlaube.
      Und nein, sie wollen mir nicht beim Nacktbaden zuschauen, sie wollen es mir verbieten. Und nicht nur das!
      Um eine Antwort nicht ausufern zu lassen -immerhin sind wir beide bei Ingrid Gäste - nur noch einen Abschlußsatz:
      oder besser einen link, der sagt es viel besser:
      http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/die-euphorie-ist-verfolgen-wenden-wir-uns-den-realitaeten-zu/
      Manuela, die im übrigen hier im Paradies Eingeborene ist

      Löschen
    3. also, ich glaube in österreich bleiben prozentuell gesehen fast so viele asylanten, wie bei euch. wir sind mit der situation nur ein bisserl entspannter. österreichisch halt. und ums nacktbaden tät ich mich nicht bringen lassen, du wirst doch mit ein paar fremden männern fertig. :-)
      liebe grüße

      Löschen
  3. Vor allen Dingen sollten die Männlichen ihre Finger von den Weiblichen lassen. Großes Problem.
    Meine Nichte geht mit ihren Kindern spazieren. Junge afrikanische Männer rufen "Fickificki", sie beklagt sich. Andere junge Frauen aus anderen Kulturkreisen trauen sich nicht...
    Gruß von Sonja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja, daran habe ich nicht gedacht. am besten alle männer asexuell.
      liebe grüße

      Löschen