Montag, 23. Juni 2014

ZART BESAITET

 
 
Vorneweg:
Meine Familie war/ist ok.
Trotzdem:
Es sind die einzigen Menschen,
bei denen es mir nie gelungen ist,
mit meinem korrekten Vornamen angeredet zu werden.
Manchmal glaube ich, man hat nur Familie, um missachtet zu werden.
 
 


Kommentare:

  1. Tolles Foto, eines deiner besten
    lg
    karl

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  2. Werde meine Schwester beim nächsten Telefon mit ihrem wahren Namen ansprechen.... Schade, dass ich sie dabei nicht sehen kann!
    Ein kleines Traunseesouvenir?
    Lass es dir gut gehen heute, chère Ingrid
    ❤️- lichst Brigitte

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    1. ja, ein traunseesouvenir.
      dir auch einen wunderbaren montag!
      lg

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    2. @Manchmal glaube ich , m a n hat nur Familie, um missachtet zu werden.
      Dein Wort "man" ist eine Verallgemeinerung. :-) Noch heute zucke ich dabei zusammen, mein Vater hatte eine Allergie auf das Wort ²man² und wehe es war in unserem Sprachgebrauch.
      Schon meine Mutter hat "streng" darauf geachtet, dass ich Heide genannt werde und nicht Heidi.
      Danke Mama, denn mit bald 70 will ich auch keine Heidi sein......................da wäre ja der Öhi auch nicht mehr weit entfernt.......
      Außenstehende wagen dies auch nur einmal-

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    3. schön, dass dich keiner zur heidi gemacht hat.
      liebe grüße

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  3. Tja, Ingridlein, so ist das eben im Familienkreis. Die haben den Namen nur fürs Papier ausgewählt, um dann auf den eigenwilligen Varianten zu beharren.
    Das Bild ist Klasse!

    Hab eine schöne, neue Woche!
    Gruss,
    Brigitte

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    1. du denkst, dahinter steckt ein plan? so wird es sein.
      liebe grüße in deine neuwoche

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  4. als teenager habe ich zum gegenangriff geblasen und mein vater hieß seither nur noch helmut!
    meinen kurznamen aus kindertagen darf heute niemand mehr verwenden, nicht mal aus versehen.
    wohingegen ich eine erinnerung an meine vorschulzeit habe, in der mich eine nachbarin manuelchen nannte. DAS nehme ich gern.
    ich bin auch drauf gekommen, warum das so ist.
    es ist immer das verhältnis zwischen namensinhaber und namensaussprecher, das mich entweder allergisch oder friedlich reagieren ließ/läßt und vor allem der T O N .
    das "manuelchen" kam von einer gaaaanz lieben alten dame. damit war es okay.
    wenn ich jetzt frage, wie dich die deinen nennen, habe ich wohl ganz schlechte karten?
    naja, irgendwie ist es ja naheliegend. vielleicht war deine familie aber auch erfinderisch?
    grüße von uns

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    1. nein, den ungeliebten namen sag ich ganz sicher nicht. keine verbreitungstendenzen!
      hab einen schönen montag!
      liebgrüße zu dir

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  5. Als "steirischer" Josef hatte ich nie eine Chance, als solcher auch jemals genannt zu werden! Von Pepperl bis Joschi hieß ich die ganze Palette bis hin von Sepp und Depp! Aber bereits als Teenager konnte ich damals schon darüber lachen. Denn der Humor blieb bis heute meine wirksamste und heilsamste Droge in allen Lebenslagen! Vor 15 Jahren beschloss ich dann, mich SEPPO zu nennen und bat alle, dies in Hinkunft so handzuhaben. Mit wenigen Ausnahmen (Familie!) halten sich alle daran. Durchs Internet bewege ich mich als "Kokopelli", einem indianischen Gott in Teufelsfigur (mit Schweif), der die Menschen sinnlich verführt und verrückt macht (indem er wie PAN auf einer Art Flöte seine Liedchen trällert)... In meinen literarischen Arbeiten figuriere ich als "Josef Traminer", daran erinnernd, dass Alkohol einmal meine schlimmste Abhängigkeit war. So stellt sich mein Wesen in mehreren Figuren dar, was ja auch der Realität eines jeden Menschen entspricht: Wir tauchen stündlich in verschiedene Rollen, je nachdem als was wir uns gerade empfinden. Als Vater, Großvater, Onkel, Bruder etcetera konnte ich die Familienmuster durch meine chaotische Grundverfassung wesentlich aufweichen und verändern. Aber nicht vergessen habe ich all die Ohrfeigen und Tachteln, die ich in jungen Jahren einheimste, wenn auch zuweilen zurecht. Verziehen habe ich allen, logo, ich denke, ich hätte als Vater mir selber auch manchmal eine "aufgelegt"...ja, Familie ist oftmals auch "Vorhölle", wo wir auf die harten Seiten des Lebens vorbereitet werden! Andererseits sind wir jedoch selber auch Teil dieser Familie, oft typischer als uns lieb ist! Ich nehme es heute mit Humor. In Briefen und E-Mails nenne ich mich meinen Kindern gegenüber "Alterchen", das gibt mir so einen harmlosen Anstrich... ;-)

    Du siehst, liebe Waldviertlerin, deine Zeilen lösen in mir ganze Lawinen von Gedanken und Gefühlen aus! Außerdem: In ganz jungen Jahren war ich auch einmal in eine Ingrid total verliebt...

    Bin schon gespannt auf deine nächsten Zeilen und das nächste Foto - und freue mich schon darauf!

    Herzlichst Seppo

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    1. gut gereifter traminer ist gut.
      und ja, mit der zeit ist alles nimmer wichtig.
      trotzdem bleibt ein kleiner stachel stecken....
      liebe grüße ins steirische

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  6. Von wegen Achtung, Wertschätzung und Missachtung- man wächst und reift sich da heraus, erlangt eine zufrieden machende Art von Selbstachtung. Aber das mit dem bleibenden kleinen oder größeren Stachel ist auch so wahr!

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    1. der stachel sitzt im fleisch - wenn er auch nimmer wichtig ist.
      liebe grüße zu dir

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  7. Ja Familie. Es geht nicht wirklich ohne und mit geht es oft nicht gut. Und mit den Namen ist das so eine Sache. Einer spricht Dich Dein ganzes Leben lang mit dem Spitznamen an und es macht gar nichts, bei anderen reicht ein einziges Mal, um sich beleidigt zu fühlen. Es ist einfach die Art, wie Namen verwendet werden. Respektvoll oder eben nicht.
    Viele Grüße
    Petra
    PS: Übrigens, das Bild ist wunderschön.

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    1. du sagst es. so sehe ich es auch.
      liebe grüße in deinen tag

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