Donnerstag, 13. März 2014

VOM STERBEN UND VOM LEBEN

Den Text wollte ich nicht für mich allein behalten, denn der ist eher .... naja ..... komisch?
 
 
Eine Parte ist mir ins Haus geflattert.
Ein kleiner Teil meiner Vergangenheit verabschiedet sich mit dem verstorbenen Menschen.
Originelle, witzige Begebenheiten fallen mir im Zusammenhang mit ihm ein.
Die Geschichte mit dem Sterben werde ich ja nie begreifen.
Was ist das, was die Zellen zusammenhält,
die Persönlichkeit ausmacht,
und dann einfach verschwindet.
Wir werden es nie wissen.
Und das Leben wäre sowas von langweilig,
wenn es für uns keine Rätsel gäbe.
Wenn wir alles ergründet hätten,
nichts im Verborgenen wäre.
Nur die Spannung des Geheimnisvollen lässt uns leben, treibt uns an, bringt uns vorwärts.


Kommentare:

  1. Jeder Tod verunsichert und irritiert uns zutiefst. Und alle Fragen zu unserer vergänglichen Existenz werden drängend.
    Ach, Ingrid! Was soll man dazu sagen!

    Sei lieb gegrüsst und meines Mitgefühls versichert.
    Herzlich,
    Brigitte

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    1. war nur ein bekannter, aber danke für dein mitgefühl. trotzdem ist es seltsam, dieses verschwinden ins nirgendwohin.
      alles liebe in deinen tag

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  2. Das ist Bewußtsein isses, sagt man......das alles zusammen hält. Dann tut sich flugs die Frage auf: was ist das Bewußtsein? Eine endlos Fragestunde...
    Ein bißchen mehr wüßte ich schon gern, es bleiben genug Rätsel.
    Wenn wir selbst es erfahren, brauchen wir nicht mehr darüber reden.
    Schön, dass dir witzige Begebenheiten einfallen und originelle. Das hätte diesen Menschen möglicherweise gefreut.
    M.

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    1. ich möchte auch gerne mehr wissen, aber das rätsel bleibt.
      alles liebe in den norden

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  3. Warum empfindest Du denn den Text als ... naja ...komisch?
    Mir (die ich es auch schon erlebt habe, daß mir ein liebster Mensch weggestorben ist) kommt er sehr wahr vor, jenseits der immer gleichen Sprüche, die man sonst meist liest.
    Vielleicht ist anders, daß er sich auf die Gefühle des schreibenden bezieht, weniger auf den Verstorbenen!? Aber auch das scheint mir wahr, daß man im ersten Schmerz auch etwas egoistisch im Sinne von auf sich selbst bezogen ist.
    Oder meinst Du die etwas (aber auch nur etwas) holprigen Reime?

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    1. ich bin halt eine alte spötterin. für mich ist der reim holprig und auch antiquiert und schwülstig. aber jedem das seine.
      lg

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  4. Das Sterben irgend wann ist ja eigentlich nach der Geburt das Einzige das alle erwartet... Ich denke das WANN, WIE und WO ist das Unheimliche, das uns Menschen sehr beschäftigt und oft auch beängstigt! Und zudem ist es ein Mysterium und der Mensch würde doch gerne auch dieses Lüften.... Ach jetzt habe ich zu viel Schokolade schnabuliert....phuuu
    Herzlichste Grüsse aus der Sonne
    Brigitt

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    1. gerade noch da, und plötzlich schon fort - das ist das seltsame.
      ganz liebe grüße zu dir schokoladesmilla

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  5. Diesen Text find ich schön,

    Was ist sterben?
    Ein Schiff segelt hinaus ich beobachte wie es am Horizont verschwindet.
    Jemand an meiner Seite sagt: " Es ist verschwunden "

    Verschwunden wohin ?

    Verschwunden aus meinem Blickfeld - das ist alles.
    Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war als ich es gesehen habe.
    Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus meinen Augen verschwindet ist in
    mir es hat mit dem Schiff nichts zu tun,
    Und gerade in dem Moment , wenn jemand neben mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere,
    die es kommen sehen, und andere Stimmen, die freudig Aufschreien:

    Da kommt es!

    Das ist sterben.


    Ch. Henry Brent


    Liebe Grüße Marianne

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    1. ja, schön. ich denke auch, dass sterben eine geburt in ein anderes leben ist.
      trotzdem sehr unbegreiflich.
      liebe grüße

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  6. Stammt aus der Gedichtesammlung von Susanne Isong:

    Ein Schmerz, so stark,
    Er zerreißt mir die Brust.
    Im Herzen autark,
    Macht mir schaurig bewusst:
    Das Ende bald naht.
    Von Tränen erstickt,
    Das Dilemma der Liebe
    Im Zweifel verstrickt.
    Möcht festhalten Dich,
    Und lass Dich doch los.
    Muss Abschied jetzt nehmen.
    Ein Schmerz- unendlich groß.



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  7. Wie soll ich leben ohne Dich,
    wie soll ich atmen ohne Dich.
    Denn ich bin Du und Du bist ich.
    Uns trennen kann man nicht,
    wie soll ich leben ohne Dich,
    Weiß mich von Dir so sehr geliebt,
    bin glücklich nur mit Dir.

    Und als ich Dich verlor-
    fehlt der Mittelpunkt der Welt für mich.
    Wie kann ich jemals leben ohne Dich.
    _________________________________________________________________

    Bei der Gestaltung der Parte ist der Hinterbliebene in einer Ausnahmesituation und emotionale Texte .................kommen vom Herzen.

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  8. Liebe Ingrind,
    das Sterben gehört zu unserem Leben. Mit der Geburt streben wir schon dem
    Tod entgegen. Wir sollten es als gegeben hinnehmen.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

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