Samstag, 27. September 2014

MEINE FEINDE


Mäuse sind meine liebsten Feinde.
Und ich habe schon wieder die Krise.
Eine Maus wohnt hinten im Kühlschrank.
Und an dem Grad der Verschmutzung abzulesen:
sie tut das schon länger.
Das hatten wir ja bereits einmal vor Jahren -
und dann war die Gefrierkombi tot,
weil der Kleinnager elektrisch verschmorte.
Die Katze bringt ab und an Mäuse ins Haus und lässt sie laufen
oder das putzige Tierchen ist bei der offenen Tür hereingekommen
und hat beschlossen, beim warmen brummenden Motor ein feines Leben zu führen.
Das Trockenfutter steht in der Nähe,
sozusagen Schlaraffenland für Vierbeiner.
Sofort bin ich ins Lagerhaus gedüst und habe Fallen besorgt.
Und jetzt harre ich der Dinge, die da kommen oder nicht.
Sorry, kleine Maus, aber du hast meine Toleranzgrenze bei weitem überschritten.
---
Und ich werde sowieso einmal an einem Herzinfarkt sterben,
wenn mir aus Kartons in der Scheune Mäuse entgegenspringen.
Kreischalarm.
Meine Vision dazu:
ich öffne die Tür und aus allen Richtungen rennen und springen Mäuse auf mich zu.
Hitchcock.





Kommentare:

  1. Guten morgen(kann wieder mal nicht schlafen),ja das kenn ich mit den mäusen,auch meine stubentigerin bringt die beute ins haus,hatte auch einenküchengast.ich finde sö kleine mäuschen putzig,aber nur in der freien Natur und nicht,wenn sie aus derobstschale herausschauen.die stubentigerin wird jetzt beim nachhausekommen "kontrolliert",gelingt sowieso nicht immer,wünsch dir eine erfolgreiche Jagd,lg

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. deine geschichte übertrifft meine. katzenkontrolle ist sinnlos. sie rennt dauernd raus und rein.
      und die maus ist verschwunden. jedenfalls wohnt sie nimmer im kühlschrank, was ja auch schon ein vorteil ist.
      lg

      Löschen
  2. Vögel oder Mäuse nach Hitchcock-Manier - das ist alles Andere als manierlich!
    Ich kann verstehen, dass du nun mit schwerem Geschütz auffahren musst.
    Halali und toi, toi, toi für dich!

    Alles Liebe und Nervenschonende in diesen Samstag,
    herzlich, Brigitte

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. das jagdglück ist mir nicht hold.die maus ist verschwunden.
      alles liebe zu dir

      Löschen
  3. so zuckersüsse tierchen, so süß. was gibt es zu kreischen bei deren anblick *grins* wenn es spinnen wären, dann bin ich auf deiner (kreisch)seite, obwohl ich da auch schon ruhiger geworden bin.
    bei mir wohnt seit ca. 4 wochen ein umsiedlungsunwilliger roter terrorist, der mich um halb vier geweckt hat und seitdem unzählige male rein und raus wollte. dabei wollte ich maaaal ausschlafen, weil jürgen zum hundesitten da ist. er, der rote, hat NOCH nichts reingebracht, aber das wird kommen. kontrollieren kann man den auch nicht. der ist hyperaktiv zur zeit.
    erfolgreiches mäusevertreiben
    wir

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. also, spinnen tun mir gar nix. die kann ich anfassen und ins freie tragen. weberknechte an den beinen. kein kreischalaram. aber mäuse treiben mich in den wahnsinn.
      liebe grüße in den norden

      Löschen
  4. Wenn der Bauer weg ist werden bei uns die Mausfallen entschärft, da ich es nicht fertig bringe sie zu leeren....
    Bei uns ist der Quasikeller ein Lieblingstummelplatz der kleinen Grautiere!
    So nun ausdiemaus, jetzt nrauche ich einen Kaffeeeee
    bbbbbrigitte

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja, alles sehr eklig. ich kann dich gut verstehen. wenn der bauer aus dem haus ist, dann hast nicht nur du, sondern auch die mäuse kirtag.
      alles liebe in deinen tag

      Löschen
  5. Ha, sowas hatte ich vor ein paar Wochen auch. Maus in der Speis, unsere Samtpfote hat sie unbemerkt mitgebracht. Falle mit Speck hat es innerhalb von wenigen Stunden gerichtet, die musste aber mein Mann wegräumen, bin da so ein Weichei...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ich glaube, es war eine spitzmaus und die will nicht in die falle. einfach verschwunden das grautier. hauptsache, sie wohnt nicht im kühlschrank.
      liebe grüße

      Löschen
  6. Mein roter Riese Mischa verjagte Mäuse schon allein durch seinen furchterregenden Anblick, doch blieb er zugleich bis zu seinem hohen Alter ein erfolgreicher Jäger, mit der Spezialisierung auf Maulwürfe. Bedächtiges, lautloses Schleichen von Hügel zu Hügel, mit Bewachung eines speziellen Exemplars in scheinbar vollstem Schlaf, der blitzschnell endete mit Zugriff im wahrsten Sinne des Wortes...

    Viele Jahre später bekam mein Enkel Farbmäuse. Und diese (obwohl 2 Mädels) Mäuse in allen Farben. Winzige, putzige Felltierchen, die im Käfig spielten und wie die reinsten Clowns Lacher produzierten mit waghalsigen Kletteraktionen. Doch es kam der Tag, da die Kleinen "ausziehen" mussten. Ich opferte mich als Fahrer der beiden Mini - Transportbehälter. Unter Tränen hatte der Enkel mich beschworen doch bitte, bitte zwei der Kleinen zu nehmen, um sie vor einem bitteren Schicksal (als Futtermäuse für Schlangen?) im Zoogeschäft zu bewahren...

    Mein Appartment war winzig, im Grunde kein Platz für Behälter vorhanden. Aber dann turnten zwei der braunweißen kleinen Felltiere ausgerechnet in meinem Blickwinkel unter dem Gitter der Transportbox herum und beschworen mich geradezu flehentlich mit ihren Knopfaugen. Es kam, wie es kommen musste: die Brüder zogen bei mir ein! Und bald nannte ich nicht nur einen wahren Mäusewohntraum mit durchsichtigen meterlangen Gängen, diversen Außenposten, Schlafkoben,Spielrad, Kletterpilz usw. (alles durch Acryl wunderbar einsehbar), sondern auch Unmengen von Knabbereien, Leckerlis, Vitamintropfen, frischen Kräutern, Blumen und Pilzen mein eigen. Es sah auf dem Couchtisch aus wie eine bunte Achterbahn in Miniausführung...

    Die beiden Felligen hatten mein Herz schnell gewonnen und wurden doppelt so groß wie ihre Mütter. Zu sehr verwöhnt halt! Sie reisten mit in den Campingurlaub nach Dänemark und ich hatte mit ihnen richtige, spaßige Haustiere. Draußen richtete sich mein Fokus stets auf Getreidehalme, Grünzeug, Äste usw., eben alles, woran die Jungs Freude haben könnten. Sie kamen neugierig ans Gitter, sobald sie die Wohnungstür hörten und streckten erwartungsvoll ihre kleinen Händchen nach draußen.

    Nie hätte ich gedacht, dass man sich dergestalt an so kleine Tiere gewöhnen kann. Als sie starben war Staatstrauer bei mir angesagt. Seitdem wollte ich kein Haustier mehr haben. Der Abschied für immer ist mir zu schmerzlich. Als Asperger Autistin gewöhne ich mich sehr an etwas. Speziell daran. Und kann das nicht einfach austauschen. Aber die Erinnerung blieb. Katzen sind absolut cool. Aber Mäuse auch!

    Liebe Grüße zu Dir, Im Waldviertel ist es also auch schon kalt wie ich las, seufz...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. nein! niemals! möchte ich mäuse als haustiere. sind zu sehr meine feinde. da setze ich mir lieber eine tarantel in ein terrarium.
      alles liebe in deinen tag

      Löschen
    2. Tarantel IN (!!) Terrarium wäre auch ok, aber ich glaub' die würde nicht so niedlich die Hände ausstrecken nach Leckerlis, schmunzel...

      Liebe Grüße von der herbstlichen Küste,
      Gabriele

      Löschen