Ein wenig.
Den Gänsen geht es gut.
Jedes Jahr freut mich ihr Anblick.
Nicht mal der Wolf mag sich da bedienen.
Zu wehrhaft ist die Schar.
Wenn ich aus dem Auto steige für ein paar Fotos
rennen alle auf mich zu und machen einen Riesenlärm.
Und irgendwann in wenigen Wochen schlägt ihr letztes Stündlein.
Sie werden Braten. Mit Rotkraut und Knödeln.
Weniger erfreulich ist das Leben größerer Nutztiere.
Kühe, die auf Leistung gezüchtet sind, und Euter haben, die zwischen ihren Hinterbeinen fast bis zum Boden hängen. Ich habe Kühe weinen sehen.
Ich denke, es sollte einem bewusst sein, dass jedes Tierprodukt, das wir verzehren, mit Tierleid verbunden ist.
Tiere spenden nicht aus Menschenliebe die Nahrungsmittel.
Ein Umdenken findet statt, muss stattfinden.
Die Idee der Natur und den Tieren im Parlament eine Stimme zu geben, wird kommen.
In einigen Jahren/Jahrzehnten werden sich Menschen wundern, wie barbarisch, unachtsam wir gelebt haben.
Man sollte sich bewusst machen, was man tut, wenn man das Glas Milch trinkt, das Schnitzel isst,
den Honig aufs Brot streicht.
Wenn man dankbar für Tierprodukte ist, dann ist es ein Anfang.
Ich esse Butter, etwas Käse, ab und an ein Ei.
Darauf mag ich nicht verzichten.
Ich weiß, dass ein Tier dafür leidet.
Mit der Schuld will ich leben.
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Nicht alles Lebendige mag ich.
Im Schlafzimmer quält mich nächtens immer eine! Gelse.
Der surrende Angriff macht mich augenblicklich hellwach.
Jetzt habe ich ein Moskitonetz bestellt.
Das alte hat bereits Löcher und gehört für kalte Nächte als Schutz dem sehr gehegten Riesenoleander.
Die Mücken stechen mich im Gesicht unterm Auge.
Ausgerechnet!